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Über Hamburg History

Hamburg ist voller Zeitspuren. Manche sind monumental. Andere stehen unscheinbar am Straßenrand, verstecken sich unter Bäumen oder leben nur noch in einem Namen weiter.

Hamburg History sucht nach diesen Spuren und erzählt, was hinter ihnen steckt. Es geht um verschwundene Dörfer wie Altenwerder, um den Barmbeker Gasometer, vergessene Bahnhöfe, Friedhöfe, Bunker, Parks, Straßennamen und um Orte, an denen die Vergangenheit bis heute in das Stadtbild hineinwirkt.

Geschichte beginnt beim genauen Hinsehen

Nicht jede gute Geschichte beginnt im Rathaus oder mit einem berühmten Namen. Manchmal beginnt sie mit einem zugemauerten Eingang in Planten un Blomen, einem alten Bahndamm in den Vier- und Marschlanden oder einer Kirche, die als letzter Mittelpunkt eines verschwundenen Dorfes stehen geblieben ist.

Ausgangspunkt kann ein Grenzstein in einer Straße sein, ein ungewöhnlicher Wegeverlauf oder ein Gebäude, dessen ursprünglicher Zusammenhang nicht mehr erkennbar ist – aber ebenso eine historische Fotografie, eine Karte oder eine Bauakte. Hamburg History nimmt solche Befunde zum Anlass, mit historischen Quellen den größeren Zusammenhang zu rekonstruieren: Was war hier, warum entstand es, weshalb veränderte es sich oder verschwand – und was ist davon geblieben?

Diese Perspektive prägt Hamburg History, setzt dem Magazin aber keine thematischen Grenzen. Es geht ebenso um Menschen, Politik und Wirtschaft, Gesellschaft und Alltag – um Geschichten, die helfen zu verstehen, wie Hamburg geworden ist, was es heute ist. Nicht jede davon lässt sich von einem sichtbaren Rest aus erzählen, und keine wird dazu gezwungen.

Ziel ist kein vollständiges Stadtlexikon, sondern eine wachsende, gut lesbare Sammlung von Geschichten, die neugierig auf Hamburg und seine Vergangenheit macht.

Der Einstieg in Hamburg History: Das verschwundene Hamburg →

Originals und kuratierte Fundstücke

Ich recherchiere eigene Geschichten über Hamburg und wähle für den Newsletter lesenswerte Beiträge, Ausstellungen und andere Entdeckungen zur Stadtgeschichte aus. Die eigenen Beiträge erscheinen als Hamburg History Originals und erzählen von Orten, Menschen und Entwicklungen der Stadt. Der Newsletter liefert ungefähr einmal pro Woche 1 eigene Geschichte + 3 kuratierte Links – etwa zu Artikeln, Videos, Podcasts, Ausstellungen, Büchern oder digitalen Archiven.

Du musst nicht überall selbst suchen. Im Newsletter teile ich meine Auswahl mit dir.

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Wer hinter Hamburg History steht

Ich bin Klaus Weber und betreibe Hamburg History als unabhängiges Ein-Mann-Projekt. Ich habe die Website entwickelt und betreibe sie, recherchiere und schreibe die Beiträge, wähle Bilder und Quellen aus und kuratiere den Newsletter.

Rund um Hamburg History habe ich ein KI-gestütztes Arbeitssystem aufgebaut. Es unterstützt den gesamten Prozess – von der Entwicklung und Pflege der Website über Themenfindung und Quellenrecherche bis zur Strukturierung, redaktionellen Bearbeitung und Schreibunterstützung. Die KI arbeitet dabei nicht autonom: Ich prüfe die Ergebnisse, gleiche Tatsachen mit den Quellen ab, treffe die redaktionellen Entscheidungen und nehme jeden Beitrag vor der Veröffentlichung persönlich ab. Es gilt konsequent das Human-in-the-Loop-Prinzip.

Hamburg History ist damit zugleich ein praktisches Entwicklungsprojekt: Wie lassen sich historische Recherche, redaktionelle Qualität, digitale Gestaltung und KI sinnvoll miteinander verbinden? Das System wird mit der Website weiterentwickelt und kann perspektivisch auch als Modell für andere redaktionelle, kulturelle oder wissensbasierte Projekte dienen.

Ich habe an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität Hamburg Geschichte, Politische Wissenschaft, Öffentliches Recht, Germanistik und Philosophie studiert. In meiner Magisterarbeit habe ich mich unter dem Titel Werbung für die Republik? Verfassungsfeiern in Hamburg während der Weimarer Zeit mit der politischen Festkultur und Selbstdarstellung der ersten deutschen Republik in Hamburg beschäftigt.

Anschließend habe ich an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) den Studiengang „Schutz Europäischer Kulturgüter“ absolviert. Zu meinen Schwerpunkten haben Industriedenkmale, Denkmaltourismus, internationaler Kulturgüterschutz und Projektmanagement gehört. In meiner Masterarbeit habe ich die Geschichte und Architektur der ehemaligen Botanischen Staatsinstitute in Hamburg untersucht – des heutigen Hauptgebäudes der Bucerius Law School.

Beruflich arbeite ich an der Schnittstelle von strategischem Marketing, Hochschulentwicklung und digitaler Kommunikation. Mein Schwerpunkt ist das Geschäftsmodell privater Hochschulen: Wie verändern sich Markt und Wettbewerb, wofür sind Studieninteressierte bereit zu zahlen, und mit welchem glaubwürdigen Leistungsversprechen können sich private Anbieter von staatlichen Hochschulen unterscheiden? Dazu gehören Markenführung, Studierendenakquise, digitale Studienformate und die strategischen Folgen des KI-Einsatzes. Diese Erfahrung hilft auch bei Hamburg History: komplexe Zusammenhänge strukturiert zu betrachten, Zielgruppen ernst zu nehmen und aus historischen Inhalten ein eigenständiges digitales Angebot zu entwickeln.

Wer sich für eines dieser Themen interessiert, kann sich gerne mit mir auf LinkedIn vernetzen.

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Persönlich kuratiert, transparent erzählt

Hamburg History entsteht nebenberuflich – aus Freude an guter Recherche und aus dem Wunsch, historisches Bewusstsein für diese Stadt lebendig zu halten.

Wo historische Angaben unsicher sind, soll das kenntlich werden. Quellen, Urheber und Bildlizenzen werden nach Möglichkeit direkt am Beitrag oder Bild genannt. Geschichte bleibt trotzdem ein Prozess: Neue Funde können frühere Einschätzungen ergänzen oder korrigieren. Sachliche Hinweise und Korrekturen sind deshalb ausdrücklich willkommen.

Was du hier entdecken kannst

  • Bauwerke & Stadtentwicklung: Wie Industrie, Hafen und Wachstum Hamburg verändert haben.
  • Verkehr & Infrastruktur: Bahnen, Wege und technische Netze – und die Spuren, die sie hinterlassen haben.
  • Parks, Gärten & Kulturlandschaft: Stadtgrün als gestaltete Landschaft und historischer Erinnerungsraum.
  • Menschen & Namen: Menschen und Ereignisse hinter Straßen, Vierteln und vertrauten Begriffen.
  • Denkmäler & Erinnerung: Orte, an denen Geschichte erhalten, umkämpft oder neu sichtbar gemacht wird.
  • Gesellschaft & Alltag: Wohnen, Arbeit und Zusammenleben – die Stadt aus der Perspektive ihres Alltags.
  • Politik & Wirtschaft: Entscheidungen und Interessen, die Hamburg verändert haben, mit ihren Akteuren und Folgen.

Zu Gesellschaft & Alltag und Politik & Wirtschaft entstehen die ersten Geschichten gerade; die übrigen fünf Themen sind bereits gefüllt. Neben diesen sieben Themen gibt es Fundstücke – Hinweise auf Bücher, Apps, Archive und andere Wege, tiefer einzusteigen – und Beiträge in eigener Sache über das Projekt selbst. In den Geschichten lässt sich nach Thema und Format filtern.

Geschichten entdecken →

Mitdenken erwünscht

Du kennst einen Ort, an dem Hamburgs Geschichte sichtbar wird? Du hast eine alte Aufnahme, eine Quelle oder einen Hinweis auf einen Fehler? Dann schreib gerne. Besonders spannend sind die kleinen Beobachtungen, an denen man sonst achtlos vorbeigeht.

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