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Das verschwundene Hamburg

14 Min. Lesezeit

Historische kolorierte Postkarte: Naturhistorisches Museum am Schweinemarkt, davor die Gleise des Hamburger Hauptbahnhofs

Schweinemarkt mit Naturhistorischem Museum und Badeanstalt, um 1910; im Vordergrund die Gleise des Hauptbahnhofs.

Auf der Postkarte oben ist der Ort leicht zu erkennen und zugleich kaum wiederzuerkennen. Im Vordergrund liegen die Gleise des Hamburger Hauptbahnhofs – daran lässt sich der Standpunkt bis heute bestimmen. Alles dahinter ist verschwunden.

Das große Backsteingebäude in der Bildmitte war das Naturhistorische Museum. Es bestand von 1843 bis 1943; sein eigenes, repräsentatives Haus in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs wurde ab September 1891 genutzt und im Zweiten Weltkrieg zerstört. Rechts daneben stand eine Badeanstalt. Der Platz, auf dem beide lagen, hieß Schweinemarkt.

Von den Bauten, die auf dieser Karte zusammenkommen, ist der Bahnhof der jüngste. Als er am 6. Dezember 1906 in Betrieb ging, stand das Museum schon fünfzehn Jahre. Und es stand nicht isoliert: Die Kunsthalle war 1869 auf der ehemaligen Bastion Vincent eröffnet worden, das Gebäude des späteren Museums für Kunst und Gewerbe am Steintorplatz seit 1876/77 in Gebrauch. Noch bevor der Hauptbahnhof entstand, hatte sich am östlichen Rand der alten Innenstadt eine auffällige Konzentration von Kultur- und Bildungsbauten entwickelt. Die Bahn wurde in eine Umgebung hineingebaut, die bereits stand.

Wer heute an derselben Stelle steht, sieht Bahnsteige, Verkehr und Nachkriegsbebauung. Vom Museum ist nichts übrig, von der Badeanstalt nichts, vom Schweinemarkt als öffentlichem Raum ebenfalls nichts. Geblieben ist allein der Bezugspunkt, von dem aus die Aufnahme gemacht wurde.

Eine solche Postkarte ist deshalb mehr als eine Illustration. Sie ist der Ausgangspunkt einer Frage: Was war hier, und warum sieht derselbe Ort heute völlig anders aus?

Dass sich eine Stadt verändert, ist keine Erkenntnis. Interessant wird es eine Stufe später: Was bleibt liegen, wenn etwas verschwindet – und warum ausgerechnet das?

Die Antwort ist selten das, was bleiben sollte. In Barmbek blieb eine Gaswerkmauer ausdrücklich als Erinnerungszeichen stehen; sie wurde vor wenigen Jahren abgetragen. Die Bucht nebenan, an der achtzig Jahre lang Kohle gelöscht wurde, war nie als Erinnerung gedacht – sie liegt noch da. Erinnerungszeichen sind kündbar, Geländeformen nicht.

Sechs Fälle, jeder mit einer anderen Art des Verschwindens – und mit anderen Resten, aus denen sich seine Geschichte rekonstruieren lässt.

Eine Grenze verschwindet

Mitten in der Fahrbahn des Eulenkamps in Dulsberg liegen vier flache Steine, zwischen Elsässer Straße und Lengerckestraße. Keine Tafel, kein Hinweis. Sie sehen aus wie Pflaster, das jemand vergessen hat auszutauschen, und Autos fahren darüber hinweg.

Ein solcher Befund sagt aus sich heraus nichts. Lesbar wird er durch Papier. Der Erläuterungsbericht zum Ausbau der Veloroute 6 hält den Zusammenhang in einem Nebensatz fest: „Im Bereich des Eulenkamps […] verläuft straßenmittig die ehemalige Grenze zwischen Hamburg-Barmbek und Preußen-Wandsbek.“

Damit ist die Richtung vorgegeben, und die Akten liefern den Rest. Eine Bauakte der Hamburger Baudeputation zeigt, was die Linie im Alltag bedeutete: 1878 baten Dulsberger Grundeigentümer darum, den Weg zu pflastern, und boten dafür einen eigenen Kostenbeitrag und Grundstücksflächen an. Hamburg lehnte ab, weil ein Ausbau allein auf der eigenen Seite wenig Sinn ergab, solange Wandsbek die Fortsetzung nicht regulierte. Dazu kam das Zollrecht: Eine besser ausgebaute Straße, so die Sorge, könne Schmugglern Deckung bieten. An dieser Grenze entschied sich, ob aus einem Feldweg eine Stadtstraße wurde.

Das Groß-Hamburg-Gesetz beseitigte die Staatsgrenze 1937. Wirksam ist die Linie trotzdem: Sie trennt bis heute Dulsberg von Wandsbek und damit zwei Bezirke. Auch der Denkmalschutz der Steine lässt sich nicht in der veröffentlichten Denkmalliste nachweisen, sondern steht in Planungsunterlagen und Bezirksbeschlüssen – die Spur hängt an Akten, nicht am Gelände.

Verwitterter Granit-Grenzstein von 1912 im Laub am Doormannsweg in Hamburg-Eimsbüttel, im Hintergrund Wohnbebauung
Abbildung 1 Ein Grenzstein von 1912 am Doormannsweg in Eimsbüttel. Nicht die Steine vom Eulenkamp, aber derselbe Befund: eine lesbare Markierung, die im Laub liegt.

Ein Bahnhof, den die Grenze erzwang

Im Straßenbild war von dieser Grenze meist wenig zu sehen. Im Fahrplan war sie sehr deutlich.

Am 23. Mai 1914 eröffnete die Hochbahn den U-Bahnhof Hellkamp unter dem Stellinger Weg. Er war Endstation und blieb es fast fünfzig Jahre – nicht aus betrieblichen Gründen: Kurz dahinter endete das hamburgische Staatsgebiet, Stellingen gehörte zu Preußen, und Preußen stimmte einer Weiterführung zum Tierpark Hagenbeck nicht zu. 1937 fiel die territoriale Hürde. Gebaut wurde erst Jahrzehnte später, und die Verlängerung, auf die Eimsbüttel so lange gewartet hatte, machte den Bahnhof überflüssig: 1964 wurde Hellkamp stillgelegt und nahezu vollständig zurückgebaut.

Von den beiden Bauwerken dieses Kapitels ist ausgerechnet das größere verschwunden und das kleinere geblieben. Wie unterschiedlich sichtbar dieselbe Staatsgrenze sein konnte, zeigt der Vergleich: Am Nobistor, wo Hamburg auf das seit 1867 preußische Altona traf, war sie im Straßenbild unübersehbar, und ein Grenzstein von 1896 liegt dort bis heute im Pflaster. Am Eulenkamp war sie immer nur eine Linie im Boden.

Ein Verkehrssystem verschwindet

Grenzen sind abstrakte Gebilde. Verkehrswege greifen physisch in die Landschaft ein – und überdauern deshalb ihren Zweck.

Am Kirchwerder Marschbahndamm teilt sich der Weg in drei Richtungen. Was heute wie eine großzügig geratene Kreuzung für Radfahrer aussieht, war ein Gleisdreieck: Hier trafen die Vierländer Bahn und die Hamburger Marschbahn aufeinander.

Die Bahn kam 1912 in eine Region, die ihre Waren bis dahin über Wasser nach Hamburg brachte – abhängig von Wetter, Wasserständen, Tide und Umladevorgängen. Feste Abfahrten und berechenbare Fahrzeiten waren das Versprechen. Eingelöst wurde es nur halb, weil das entscheidende Teilstück zu den Marktanlagen am Deichtor nie gebaut wurde: Von 1927 an betrieb die Bahngesellschaft eigene Lastwagen, um die letzte Strecke zu schließen. Bis 1961 war der Betrieb eingestellt. Ein komplettes Verkehrssystem, entstanden und wieder verschwunden in knapp fünfzig Jahren.

Geblieben ist die Geometrie. Eine Trasse ist aufgeschüttet, abgegraben, begradigt und mit Brücken über Wasserläufe geführt; sie zu beseitigen wäre teuer, und für Wege lässt sie sich weiter nutzen. Große Teile der Bahndämme sind heute Rad- und Wanderwege. Wer dort fährt, folgt einer Streckenführung von 1912.

Eine Industrieanlage verschwindet

Bei der Gemüsebahn blieb das Erdbauwerk und die Nutzung verschwand. In Barmbek war es umgekehrt.

Der Osterbekkanal verläuft in Barmbek-Süd weitgehend gerade. An einer Stelle springt das Ufer zurück und bildet eine kleine Bucht, für die es keinen erkennbaren Grund gibt. Dort wurde achtzig Jahre lang Kohle gelöscht.

Das Gaswerk Barmbek entstand ab 1874 als zweites städtisches Gaswerk Hamburgs, und seine Lage folgte dem Brennstoff: Kohle kam per Schute über die Elbe und den gerade kanalisierten Osterbekkanal direkt an die Anlage. Beendet wurde der Betrieb nicht durch die Zerstörungen des Sommers 1943, sondern durch einen Technikwechsel – die Umstellung auf Erdgas machte die aufwendige Kohlevergasung überflüssig. 1961 wurde der letzte Gasometer gesprengt.

Dass zwischen Sprengung und Neubebauung gut drei Jahrzehnte lagen, hat einen Grund, der zur Anlage selbst gehört: Cyanide, Phenole und Arsen im Boden verschwinden nicht, wenn ein Betrieb schließt. Sie bestimmen, wie lange eine Fläche brachliegt und was dort gebaut werden darf. Erst in den 1980er-Jahren begann die Sanierung des 90.000 Quadratmeter großen Areals, bis 1992 entstand die AlsterCity.

Geblieben sind die Bucht, Bodenunebenheiten und Fundamente im Pflaster sowie ein Park auf dem Werksgelände. Am zuverlässigsten überdauert hat aber nicht das Bauwerk, sondern seine Beschreibung: die historischen Aufnahmen der Kohleverladung im Barmbeker Geschichtspfad.

Ein ganzer Ort verschwindet

In Barmbek verschwand ein Betrieb. In Altenwerder verschwand alles außer der Kirche.

Wer heute dorthin geht, erreicht St. Gertrud durch einen Grünstreifen, in dem noch Obstbäume und die Linien alter Grundstücke zu erkennen sind. Die Kirche steht zwischen breiten Gleisanlagen, der A7 und dem Container Terminal Altenwerder; zwei Windräder überragen die Kirchturmspitze um ein Vielfaches.

Der Backsteinturm der Kirche St. Gertrud in Hamburg-Altenwerder ragt über dichte Baumkronen
Abbildung 2 St. Gertrud in Altenwerder. Die Kirche steht, das Dorf um sie herum nicht mehr.

Auf Fotografien wirkt das leicht wie ein verfallener Lost Place. Das ist die falsche Kategorie. Altenwerder ist nicht verfallen, sondern beschlossen worden: Das Hamburgische Hafenerweiterungsgesetz von 1961 machte die Lage am Wasser zum Standort der Hafenerweiterung. Es folgten Enteignung, Entschädigung, Ersatzwohnraum, die Umsiedlung in den 1970er-Jahren und der Abriss. 1998 verließen die letzten Einwohner den Ort.

Zwischen Gesetz und letztem Wegzug lagen 37 Jahre. Das Verschwinden war kein Ereignis, sondern ein Verfahren. Wer in den 1980er-Jahren dort noch lebte, lebte bereits in einem Dorf, dessen Ende beschlossen war.

Wo bis zu 2.500 Menschen lebten, wohnt im eigentlichen Dorf niemand mehr; offiziell hat der Stadtteil zwei Einwohner. An die Stelle des Dorfes trat der HHLA Container Terminal Altenwerder. Das ist der Tausch, um den es 1961 ging: Siedlungsfläche gegen Umschlagfläche. Geblieben sind die Kirche mit ihrem Friedhof, Obstbäume im Grünstreifen, die Linienführung alter Grundstücke im Bewuchs und der Straßenname Altenwerder Kirchweg.

Eine Stadtstruktur wird ersetzt

Altenwerder verschwand an einem Stück. Hamburgs alte Wohnquartiere verschwanden schrittweise – und die Spur, die sie hinterlassen haben, ist kein Relikt, sondern eine Bauform.

Wer durch das Generalsviertel oder vergleichbare Gründerzeitquartiere geht, sieht zwischen den Häusern schmale Schlitze: Lichtschächte, kaum breiter als ein Fenster. Sie sind das Ergebnis einer Bauvorschrift.

Das Baupolizeigesetz von 1882 und besonders seine Novelle von 1893 veränderten, wie in Hamburg gebaut werden durfte. Daraus entstand die Hamburger Schlitzbauweise: ein breites Straßenhaus mit schmalerem rückwärtigem Flügel, im Grundriss meist T-förmig, zwischen den Flügeln benachbarter Häuser ein Lichtschlitz. Das war weder reine Wohnungsreform noch bloße Verdichtung, sondern beides – Wohnräume mit Außenfenstern versorgen und zugleich tiefe Grundstücke wirtschaftlich bebauen. Anders als oft angenommen begann diese Entwicklung nicht mit der Choleraepidemie von 1892; das entscheidende Gesetz war zehn Jahre älter.

Was die Vorschrift ablöste, ist dagegen fast vollständig verschwunden: die dichten Wohnhöfe, Terrassen und Gänge der Altstadt und der südlichen Neustadt, rückwärtige Wohnbebauung hinter der Straßenfront. Von diesen Quartieren existieren im Wesentlichen nur noch Fotografien.

Damit kehrt sich das übliche Verhältnis um. Das Verschwundene ist nur noch im Bild zu sehen, das an seine Stelle Getretene steht in ganzen Straßenzügen. Wer die Schlitze bemerkt, sieht deshalb nicht nur ein Haus, sondern eine Entscheidung darüber, wie Hamburg wohnen sollte.

Schwarzweiße Aufnahme eines engen Wohnhofs mit Fachwerkhäusern und Wäscheleinen im Hamburger Gängeviertel
Abbildung 3 Wohnhof am Eichholz in der südlichen Neustadt, 1901, kurz vor dem Abriss dieses Viertels.

Eine Befestigung wird zum Park – und der Park zum Bunker

Bisher ging es um Strukturen, die durch etwas anderes ersetzt wurden. In Planten un Blomen wurde dieselbe Geländeform dreimal für etwas Neues benutzt.

Wer von den Schaugewächshäusern die Treppen zum tiefer liegenden ehemaligen Stadtgraben hinuntergeht, findet am Fuß der Böschung mehrere zugemauerte Öffnungen. Sie sehen aus wie zugesetzte Kellereingänge.

Die Böschung ist die Wallkante des alten Festungsrings. Zwischen 1616 und 1625 entstanden hier Bastionen, Wälle und Gräben; ab 1820 wurden Abschnitte der aufgegebenen Befestigung unter Leitung des Gartenkünstlers Isaak Altmann in einen grünen Promenadenring verwandelt. 1944 nutzten die Planer eines Luftschutzbaus dieselbe massive Kante ein drittes Mal: Ein Stollenbunker wurde bergmännisch in den Hang getrieben, weil bei diesem Bautyp Hang und Erdreich einen wesentlichen Teil der Schutzwirkung übernehmen – das ersparte einen Betonklotz im Stadtbild. Im Zusammenhang mit der Internationalen Gartenbauausstellung 1963 wurden Zugänge und Lüftungsöffnungen verfüllt oder vermauert.

Kolorierter Stich um 1820: die ehemalige Bastion Bartholdus mit Mühle auf dem Wall, davor der Wallgraben
Abbildung 4 Die Bastion Bartholdus um 1820, davor der Wallgraben. In diesen Jahren begann die Umwandlung der aufgegebenen Befestigung in einen Promenadenring.

Eine Festung wird zum Park, der Park wird zum Bunker, der Bunker verschwindet wieder unter dem Park.

Verschwunden ist die Anlage damit nicht. Die Begründung zum Bebauungsplan Neustadt 51/St. Pauli 46 hält fest, dass sich unter dem Grundstück eine Bunkeranlage aus dem Zweiten Weltkrieg befindet, und lokalisiert den Hauptzugang in der Wallkante zum Alten Botanischen Garten. Ein Bauwerk, das im Park nicht mehr zu sehen ist, steht weiterhin in den Akten der Stadtplanung.

Was vom verschwundenen Hamburg geblieben ist

Die sechs Fälle zeigen sehr unterschiedliche Grade des Verschwindens. Vom Gaswerk Barmbek steht kein Gebäude mehr, aber der Kohlenhafen ist als Bucht erhalten. Von der Gemüsebahn fährt kein Zug mehr, doch fast das ganze Streckennetz ist als Wegenetz begehbar. In Altenwerder ist die Bevölkerung fortgezogen und die Kirche geblieben. Vom Gängeviertel gibt es fast nur noch Fotografien. Und die Grenze am Eulenkamp ist als Staatsgrenze erloschen, als Bezirksgrenze aber weiterhin in Kraft.

Was die sechs Fälle verbindet, ist nicht das Thema, sondern das Vorgehen: von einem konkreten Befund ausgehen, nach dem Zusammenhang fragen, in Akten, Karten und Fotografien nachsehen und am Ende wieder beim heutigen Ort landen.

Drei Fragen für die Spurensuche

Warum ist das hier so gerade? Gerade Linien in gewachsenen Strukturen sind fast immer gebaut: ehemalige Bahntrassen, Kanäle, Befestigungen, Grenzen.

Warum steht oder liegt das hier? Eine einzelne Kirche ohne Dorf, eine Mauer ohne Gebäude, eine Bucht ohne Hafen: Was allein steht, stand einmal nicht allein.

Warum heißt das so? Namen überleben häufig die Dinge, auf die sie sich ursprünglich bezogen. Gaswerk, Marschbahndamm, Kirchweg.

Wer solche Fragen stellt, findet Hamburgs Geschichte nicht nur an bekannten Denkmälern, sondern im Alltag der Stadt. Davon handelt Hamburg History – und manchmal fängt es mit vier flachen Steinen in einer ganz gewöhnlichen Straße an.

Quellen und Literatur

Dieser Beitrag bündelt die Recherchen mehrerer Hamburg-History-Originals. Die vollständigen Einzelnachweise stehen jeweils dort; hier sind die Belege genannt, auf denen die Aussagen dieses Textes unmittelbar beruhen.

Naturhistorisches Museum und Schweinemarkt

  • Historische Postkarte „Schweinemarkt mit Naturhistorischem Museum“, um 1910, unbekannter Urheber. Wikimedia Commons, gemeinfrei.
  • Eckdaten zum Naturhistorischen Museum (Bestehen 1843–1943, eigenes Gebäude ab September 1891, Zerstörung im Zweiten Weltkrieg), zur Hamburger Kunsthalle (Eröffnung 20. August 1869 auf der ehemaligen Bastion Vincent), zum Museum für Kunst und Gewerbe (Gebäude am Steintorplatz ab 1876/77, Gründung 1877) und zum Hauptbahnhof (Bau ab 1904, Inbetriebnahme am 6. Dezember 1906) nach den Übersichtsartikeln der deutschsprachigen Wikipedia. Vorläufige Nachweise; die ausführliche Darstellung mit Primärquellen folgt in einem eigenen Beitrag.

Grenzen und Groß-Hamburg

Verkehrswege

  • Matthias Liebholdt: Die Vierländer-Bahn und die Hamburger Marschbahn. Zuerst 1998 in De Latücht; herausgegeben vom Bergedorfer Bürgerverein in Zusammenarbeit mit dem Bergedorfarchiv, Fassung 2006.
  • Rolf Wobbe: Chronik der Vierländer Eisenbahn. Geesthacht 1984.
  • Jürgen Opravil: Die Bergedorf-Geesthachter-Eisenbahn. Schwarzenbek 1978.
  • Freie und Hansestadt Hamburg: „Die Vier- und Marschlande“.

Industrie, Bunker und Wohnungsbau

Altenwerder

  • Denkmalschutzamt Hamburg (Hg.): Altenwerder. Hamburg 1982.
  • Hans-Joachim Ellerbrock, Jochen Hahne, Gerhard Schafft: Altenwerder: Ein Dorf wird zerstört. 1978.
  • Wirtschaftsbehörde Hamburg: Hafenerweiterung Altenwerder. 1992.

Ausführliche Darstellungen bei Hamburg History

Alle Onlinequellen zuletzt abgerufen am 16. September 2026.

Bildnachweise

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